Werdegang der Langstreckengruppe innerhalb des VfL Ostelsheim

 

Teil 3 - 1993 und 1994

 

 

1993:

 

In Chemnitz erreichen Meike Häberle und Tanja Krehl zusammen mit Nadine Niederkofler den 6. Platz bei den Deutschen Straßenmeisterschaften der Jugend B über 7,5 Kilometer im Dress der LG Bäderkreis.

Bei den Württembergischen Waldlaufmeisterschaften in Metzingen gibt es Silbermedaillen für Günter Krehl (M 45) und sein Team M 40/45 mit G. Krehl, B. Kubisch und D. Kuhbandner. Ebenfalls Rang zwei erreicht T. Krehl zusammen mit M. Häberle und Mirjam Fassnacht.

In Leinfelden gewinnt G. Krehl die Bronzemedaille im Halbmarathon (M 45). Zusammen mit Willi Gubitzer und Harald Dingler gibt es die gleiche Platzierung in der Mannschaftswertung M 40/45.

Auf dem superschnellen Zehnrundenkurs in Rheine-Elte krönt das Ultrateam bei den Deutschen Meisterschaften über 100 Kilometer seine leider nur wenige Jahre dauernde Blüte. Der 6. Platz bei den Männern in der noch heute gültigen Kreisrekordzeit von 24:59:38 für Hans Weinmann (8:07:03), Antonio Antunes (8:20:10) und Harald Dingler (8:32:25) ist eine echte Sensation. In der Einzelwertung belegt Antunes Rang 3 in M 55 und Dingler wird 5. in M 45. Nur wenig langsamer war Wilfried Lehmann (8:46:42). Diese Leistung bedeutet Platz eins für die Mannschaft in der Württembergischen Bestenliste 1993. In der Einzelwertung schafft H. Weinmann als bester seiner Altersklasse einen herausragenden 3. Platz bei den Männern.

Bei der Württembergischen Volkslaufmannschaftsmeisterschaft (Läufe in Schwaikheim, Willsbach, Weilheim und Rottweil) schafft das Team mit Krehl, Gubitzer, Klaus Bernhard, Ottmar Walz und dem nicht eingesetzten Dieter Bodamer (verletzt) den 3. Platz in der M 40.

Ende des Jahres werden auf der extrem schwierigen Strecke am Jenner in Berchtesgaden die Deutschen Berglaufmeisterschaften ausgetragen. Auf 8,4 Kilometer sind 1190 Höhenmeter zu bewältigen. Petra Krehl wird erneut Vizemeisterin in W 50. Das Männerteam mit den fast gleichwertigen Krehl, Gubitzer und Kubisch wird 21. und hätte in der Seniorenwertung, die leider noch nicht eingeführt ist, eine vordere Platzierung erreicht.

Mit 36:11 gibt Günter Schrön in Winterlauf von Rheinzabern über 10 Kilometer sein Debüt im Dress des VfL. Auf den ehemaligen Fußballspieler  stieß Teamleiter G. Krehl beim Durchforsten der Marathonliste von München. Kreisvorsitzender Fritz Sander schließt sich ebenfalls wieder seinem alten Verein  Ostelsheim an.

 

 

1994:            

 

Neu im Ostelsheimer Team läuft Ulrich Dorn.

In Freiburg gewinnt Tanja Krehl mit der Bäderkreismannschaft (Meike Häberle und Katrin Engelen) die Mannschaftswertung (w Jgd A) bei der Baden-Württembergischen Crossmeisterschaft. Drei Wochen später schaffen die drei auf der superschweren Strecke im bayrischen Burghaslach Rang fünf bei der Deutschen Meisterschaft.

In Sigmaringen schaffen Günter Krehl (3. M 45), Detlev Kuhbandner (5. M 45) und Günter Schrön (6. M 45) überlegen die Württembergische Meisterschaft im Waldlauf M 40/45.  Für Schrön bedeutet dies der Anfang einer langen Serie von Meisterschaftserfolgen.

Auf den Hochblauen bei Müllheim führt die Strecke der Berglaufmeisterschaften (10,5 km - 905 m Höhendifferenz). Günter Krehl schafft mit Platz vier seine bis heute 27. 8. 2000) beste Einzelplatzierung bei Deutschen Meisterschaften. Erstmals gibt es eine durchgehende Seniorenwertung. Platz 14 ist ein erster Achtungserfolg für das Team mit Krehl, Willi Gubitzer und Manfred Weiss.

Eine Woche später erringen G. Krehl und G. Schön einen Doppelsieg bei den Württembergischen Seniorenmeisterschaften auf der nicht leichten Halbmarathonstrecke von Rottweil. Die Mannschaft mit W. Gubitzer belegt Rang zwei in M 40/45.

Die Württembergische Volkslaufmannschaftsmeisterschaft ist nach Läufen in Ohmenhausen, Kusterdingen, Holzgerlingen und Weinsberg entschieden. Mit über sechzehn Minuten Vorsprung gewinnt die M 45 mit G. Krehl, G. Schrön, D. Kuhbandner, Ottmar Walz und Harald Dingler überlegen den Titel

Die Krönung der Saison schafft Antonio Antunes, der über 100 Kilometer auf den hügeligen 10 Runden von Kiel-Neuwittenbeck die erste Deutsche Meisterschaft der Senioren (M 60) nach Ostelsheim holt. Das Team mit Antunes, Wilfried Lehmann (persönliche Bestzeit 8:34:06) und H. Dingler wird 10. bei den Männern. Hans Weinmann und G. Krehl müssen aufgeben. Dieser Lauf bedeutet aber fast schon das Auseinanderbrechen der so hoffnungsvollen Ultratruppe (1995 treten W. Lehmann und H. Dingler letztmals bei der DM in Pfalzgrafenweiler an). - Dabei waren im Mai H. Weinmann als schnellster Läufer knapp vor A. Antunes und H. Dingler auf der Supermarathonstrecke am Rennsteig über 66,5 Kilometer erfolgreich unterwegs gewesen. Bei weit über 30 Grad Hitze hatten G. Krehl (166 km), H. Dingler (163 km) und H. Weinmann (154 km) den Mannschaftssieg beim 24 Stundenlauf von Schmiden erreicht.

Zum Abschluss der Saison erreicht A. Antunes Rang 5 bei den deutschen Marathonmeisterschaften (M 60) in Frankfurt.  Die gleiche Platzierung erreichte das Team der M 45 mit G. Schrön, G. Krehl und H. Dingler.

 

Stand 06.  September 2000