Für Siegfried zum 75. Geburtstag

 

Wir singen dem Siegfried ein Lied,

der Siegfried wird niemals müd,

er schaffte bei Tag, er schaffte bei Nacht

und immer ans Training hat er gedacht.

Wir singen dem Siegfried ein Lied,

sonst wird er ja doch noch müd.

 

In all den langen Jahren

ist Ostelsheim, fürwahr,

ganz exzellent gefahren

mit unsrem Jubilar.

 

Er hat die Leichtathletik

gepflegt, so wie ein Kind,

und deshalb die Erfolge

wie reife Früchte sind.

 

Er hat den Samen ausgelegt,

im Training ihn gegossen,

und sorgsam langsam hochgehegt,

viel Schweiß dabei vergossen.

 

Wir singen dem Siegfried ein Lied,

der Siegfried wird niemals müd,

er läuft bei Tag, er läuft bei Nacht

und auch an Lohre wird noch gedacht.

Wir singen dem Siegfried ein Lied,

sonst wird er ja doch noch müd.

 

Er fährt mit den Autos

noch täglich zum TÜV,

und hat das Steuer

noch sicher im Griff.

 

Sogar nach Italien

schafft er die Tour.

Ganz kleine Pausen

gönnt er sich nur.

 

Ein Stall voller Mädel

kutschiert er zum Strand,

zum Trainingslager

ins ferne Land.

 

Wir singen dem Siegfried ein Lied,

der Siegfried wird niemals müd,

er sorgt bei Tag, er sorgt bei Nacht

und auch an Ella wird noch gedacht.

Wir singen dem Siegfried ein Lied,

sonst wird er ja doch noch müd.

 

 

 

 

 

Er hat mit Ella die richtige Frau,

das musste ganz einfach passen

er wusste in all den Jahren genau,

er kann sich auf sie verlassen.

 

Doch war er gewiss auch immer für sie

ein hilfsbereiter Gatte

und stand des morgens mit ihrem Tee

ganz pünktlich auf der Matte.

 

Es gibt im Leichtathletikgeschäft

nur wenige solcher Paare.

Wir wünschen den beiden von Herzen heut

noch viele gemeinsame Jahre.

 

Wir singen dem Siegfried ein Lied,

der Siegfried wird niemals müd,

er trainiert bei Tag, er plant bei Nacht

und auch an Geburtstag wird noch gedacht.

Wir singen dem Siegfried ein Lied,

sonst wird er ja doch noch müd.

 

Da sind wir heute nun gekommen

zu Deinem Feste, lieber Freund.

Heut, Siegfried, wirst du aufgenommen,

bist mit den Weisen jetzt vereint.

 

Mit 40 wird der Schwab gescheit,

wie ist es mit den Sachsen?

Ich weiß es nicht, ihr lieben Leut,

bin dort nicht aufgewachsen.

 

Doch weiß ich sicherlich, ist weise,

wer so bescheiden, heimlich, leise

dreiviertel Hundert hat geblüht,

dass man ihm nicht sein Alter sieht.

 

Drum Siegfried bleibe weiter jung,

mach Dich noch auf ins Internet,

behalte Deinen frischen Schwung

und lass den andern Couch und Bett.

 

Doch heut, da feiern wir mit Dir

und stoßen froh jetzt an:

Der Siegfried Kühnert dort im Saal

das ist ein rechter Mann.

 

Wir singen dem Siegfried ein Lied,

der Siegfried wird niemals müd,

er trainiert bei Tag, er festet bei Nacht

und auch an andre wird noch gedacht.

Wir singen dem Siegfried ein Lied,

sonst wird er ja doch noch müd.

 

GK/01OKT/2000